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Thai-Chili

Eine Chilisorte, die es so eigentlich gar nicht gibt, denn in Asien existiert eine ganze Reihe an Thai-Chilis. Vielmehr ist es der Einsatz in der Kulinarik, der den Namen prägt, mit typischen Merkmalen eines nicht besonders auffälligen Eigengeschmacks und einer prägnanten, aber nicht dominanten Schärfe. Zudem sehr beliebt ist das dünne, aber feste Fruchtf leisch, das die Verarbeitung möglichst einfach macht und auch perfekt zum Trocknen taugt.

Botanische Bezeichnung:

Capsicum annuum et frutescens

Alternative Bezeichnung:

Thai Orange, Thai Yellow, Thai Red, Thai Dragon

Herkunft:

Asien

Schärfegrad:

8

Schärfeart:

ruhig & elegant

Schärfedauer:

kurz

Verwendete Varianten:

Grün, Orange, Gelb, Rot

Optik:

Dünnwandige, schlanke, von Dunkelgrün bis Rot reifende Früchte mit einer Länge von rund 5 cm und recht geringem Durchmesser. Am schärfsten sind dabei die voll ausgereiften, roten Früchte. Die Pflanzen sind mittelgroß und extrem ertragreich, bis zu 100 Schoten und mehr sind keine Seltenheit. Nachdem es Thai-Chilis sowohl als Capsicum annuum als auch als frutescens gibt, unterscheiden sich die Früchte in ihrer Wuchsrichtung: Bei Capsicum annuum bilden sich hängende, bei frutescens aufrechte Früchte.

Aromatik:

Im Geruch kaum wahrnehmbare Frucht, dafür mehr erdig-würziges Aroma mit zart zwiebelig-röstigen Noten, untermauert mit süßlichem Pfeifentabak; getrocknete Paradeiserschalen. Im Geschmack trockene Wiesenblumen, Heunoten, pikant und pfeffrig; stahlig-kantige Schärfe, erdig und herb mit einem kurzen Kick, der sich recht rasch wieder verabschiedet und in allgemeiner Harmonie aufgeht.

Wissenswertes:

Obwohl es sich bei Thai-Chilis um eine Sortengruppe der Gattungen Capsicum annuum und frutescens handelt, lässt sich die Thai-Chili auf wenige Merkmale reduzieren, die vor allem auf die Anwendung und die Art und Weise des Anbaus anspielen. Da Thai-Chilis aufgrund der Bevölkerungsgröße im asiatischen Raum in extrem großen Mengen produziert werden, müssen die Sorten Massenernten standhalten. So konnte sich für jede typische Anbauregion und das entsprechend verwendete Anbauverfahren ein Chilitypus durchsetzen: eine anspruchslose Pflanze, die bei geringem Platzbedarf hohe Erträge liefert und einfach zu ernten ist. Hinsichtlich der zu erwartenden Schärfe liegen die Früchte eher im unteren Mittelfeld, verglichen mit Bhut, Naga & Co. Entscheidend ist vielmehr die Art und Weise, wie die Schärfe antritt. Nicht lang anhaltendes Brennen wird gesucht, sondern ein kurzer Schärfekick, der schnell wieder nachlässt. Dafür liebt und schätzt man die Thai-Küche besonders – denkt man vor allem an klassische Wok- Gerichte, wo grob gehackte Thai-Chilis mit Knoblauch, Lemongrass und Koriander im Öl zu einer Art Paste verarbeitet werden, in der anschließend Fleisch oder Gemüse direkt gebraten wird.
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